Sehenswürdigkeiten

 

Die Sehenswürdigkeiten von Szekszárd sind alle zu Fuß erreichbar, da es keine großen Entfernungen gibt..

Das Herz der Stadt ist der Béla Platz, der als Ausgangspunkt unserer Spaziergänge dienen kann. Auf dem Platz erhebt sich die im Jahre 1805 im Zopfstil gebaute Kirche, die als die größte einschiffige Kirche in Mitteleuropa als Kuriosität gilt. Täglich dreimal können wir ihr Glockenspiel hören. Der Kirche gegenüber steht das Heilige Dreifaltigkeitsdenkmal, das das traurige Andenken an die Pestepidemie bewahrt, und um dieses ist ein reger Autoverkehr. Der Platz wird westlich vom Gebäude des Rathauses, östlich vom alten Komitatshaus abgeschlossen.

Die Sehenswürdigkeiten von Szekszárd sind alle zu Fuß erreichbar, da es keine großen Entfernungen gibt..

Das Herz der Stadt ist der Béla Platz, der als Ausgangspunkt unserer Spaziergänge dienen kann. Auf dem Platz erhebt sich die im Jahre 1805 im Zopfstil gebaute Kirche, die als die größte einschiffige Kirche in Mitteleuropa als Kuriosität gilt. Täglich dreimal können wir ihr Glockenspiel hören. Der Kirche gegenüber steht das Heilige Dreifaltigkeitsdenkmal, das das traurige Andenken an die Pestepidemie bewahrt, und um dieses ist ein reger Autoverkehr. Der Platz wird westlich vom Gebäude des Rathauses, östlich vom alten Komitatshaus abgeschlossen.

Da sind auch die Ruinen des von König Béla I. gegründeten und 1061 errichteten Mönchsklosters zu sehen, die von Ordenshaus und Burg umgeben wurden. Die Statue des Königs Béla I., der auch in der Festigung des Christentums eine wichtige Rolle spielte, steht übrigens auf dem nach ihm benannten Platz, und es ist die Schöpfung von Márta Lessenyey. Im Komitatshaus sind Behörden und das Archiv untergebracht, im Letzteren finden Ausstellungen statt.

AIm äußeren Hof des Gebäudes findet man den prächtigen Weinbrunnen, die Schöpfung von Péter Baky und László Szatmári Juhos. Aus dem Hahn des Weinbrunnens fließt bei namhaften Ereignissen Wein.

Nach paar Minuten Spaziergang können wir das Geburtshaus des berühmten ungarischen Dichters Mihály Babits erreichen (Babits Str. 13.). In diesem bescheidenen Gebäude ist ein Gedenkmuseum eingerichtet, wo Erinnerungsstücke aus der Kindheit, die Möbel des Besuchszimmers, alte Schriften und im Hof die Bronzestatue des Dichters, die Schöpfung des Bildhauers Pál Farkas, die Besucher empfängt.

Vom Béla Platz ist auch der Garay Platz in einigen Minuten zu erreichen, wo in der Mitte die Statue des namengebenden János Garay steht (die Schöpfung von Ferenc Szárnovszky wurde 1898 eingeweiht). Der Dichter hat die Gestalt von János Háry literarisiert, und nicht zuletzt den Szekszárder Wein besungen. Ein prägnantes Gebäude des Platzes ist Die Deutsche Bühne(Garay Platz 4.), wo das einzige deutschsprachige Theater des Landes funktioniert, es lohnt sich, sein Programm zu verfolgen. Nicht nur architektonische sondern auch kulturgeschichtliche Kostbarkeit stellt das charakteristische Gebäude des Augusz-Hauses (Széchenyi Str. 36-40.) dar, das der Baron Antal Augusz errichten ließ, und wo Ferenc Liszt viermal zu Besuch war. Sein Andenken wurde durch eine Gedenktafel an der Wand und durch die Musikschule, die seinen Namen trägt, aufbewahrt. Vielleicht eben deshalb, das Andenken des Meisters bewahrend, gibt es in Szekszárd traditionell ein niveauvolles Musikleben auch heute, das ein würdiges Heim im Haus der Künste gefunden hat (Szent István Platz 20.).

Die einstige Synagoge wurde nach den Entwürfen des Architekten József Kerényi neu errichtet, heute werden hier Ausstellungen zeitgenössischer und klassischer Schöpfer und niveauvolle Konzerte veranstaltet. Kostbarkeiten des Gebäudes sind die Orgel, die während der Konzerte ertönt, die anstatt des Kronleuchters leuchtende Raumplastik und der dem Eingang gegenüber emporragende Triumphbogen, der den alten Säulen als moderne Stütze dient.

In der Nachbarschaft des Bauwerkes finden wir das ansehnliche Gebäude des Komitatsmuseums Wosinsky Mór (Szent István Platz 26.). Das Bronzeporträt des Museumsgründers vor dem Eingang ist die Schöpfung von Pál Farkas. In dem im Jahre 1902 vom Graf Sándor Apponyi und Mór Wosinsky Abtpfarrer gegründeten Museum erwarten zahlreiche ständige und periodische Ausstellungen die Interessenten.

Wenn wir dazu Möglichkeit haben, lohnt es sich einen Blick auf Szekszárd aus der Vogelperspektive zu werfen. Zum Aussichtsturm (Schöpfung des Bildhauers István Kiss) können wir nach paar Minuten Fahrt gelangen.

Umschauend sieht man sowohl die sorgfältig gepflegten Weinbaugebiete der Hügellandschaft, als auch die den kleinstädtischen Charakter bewahrende, die Rolle des Komitatssitzes erfüllende Stadt mit ihren alten und neuen Bezirken.